Schlaftipp 2: eine Abendroutine entwickeln.

Schlaftipp 2: Entwicklung einer Schlafroutine.


Wieso sind Routinen so wichtig?
Sie schenken deinem Kind Sicherheit und Beständigkeit, denn dein Kind weiß, was im nächsten Schritt passieren wird. Dadurch kommt dein Kind innerlich zur Ruhe und kann, vor allem in den Abendstunden, eher kooperieren, also mitmachen.

Zuerst gibst du die Routine vor, dein Kind verinnerlicht diese, kann diese vorhersehen und mitwirken und mit der Zeit und steigender Sicherheit entwickelt dein Kind eine eigene Abendroutine, die ihm Sicherheit und Stabilität bietet.

Wenn dein Kind weiß, welche Schritte nacheinander kommen, kann es seine restliche Konzentration auf die ihm bekannten Abfolgen richten und sich entspannter darauf einlassen.

Diese abendliche Routinen müssen auf dein Kind abgestimmt sein und nicht andersherum. Dein Kind muss sich dabei wohl fühlen und bei manch einem Kind wirkt eine abendliche Massage reine Wunder, andere Kinder mögen das gar nicht. Daher schau einfach mal, was deinem Kind gut tut. Was deinem Kind zur inneren Ruhe verhilft. Was deinem Kind beim Verarbeiten der täglichen Eindrücke helfen könnte.

Beispiel einer abendliche Routine.


Manche Kinder können mit einem Nachtlicht nicht schlafen, manche schon. Manche brauchen Einschlafgeräusche, andere nicht. Mach dich nicht verrückt, wenn die hier abgebildete Beispielroutine deinem Kind nicht weiterhilft, sondern sieh sie als Impuls.

Was uns geholfen hat:

  • 1. Schlafsack mit Fussöffnung
  • 2. Nachtlicht
  • 3. Zimmer umgestellt
  • 4. Kuscheltier, in dem ein Bild von uns ist
  • 5. Rollos ganz unten und Fenster zu
  • 6. Türe am Anfang einen Spalt offen lassen
  • 7. Gute Nacht Geschichten 8. allen Herzmenschen eine gute Nacht wünschen
  • 8. Musik vom Babyphone
  • 9. Müdigkeitszeichen erkennen und richtigen Zeitpunkt nutzen
  • 10. mind. 30 Minuten vorher ganz ruhige Beschäftigungen
  • 11. Fellfreunde (weitere Kuscheltiere) im Bett und neben dem Bett
  • 12. jederzeit zu uns holen.

Wie wir dazu kamen? Wir haben unser Kind viel beobachtet und so die Anzeichen der Müdigkeit kennengelernt und angefangen verschiedene Möglichkeiten einzuführen und einfach ausprobiert. Das Nachtlicht (geht nach 15/30/60 Min. selbst aus) hat sehr gut geholfen, so wie auch die Einschlafmusik. Mittlerweile sind auch die Kuscheltiere ganz wichtig. Es hat ein bisschen gedauert, aber es lohnt sich.