Allgemeine Beratungsbedinungen

ElternKindBeziehung: vertreten durch
Caroline Bechmann
Stauferstraße 10
97076 Würzburg
liebevoll.aufwachsen@gmail.com

und

Tanja Bolhuis-Fisser
Am Zuggraben 5
26524 Halbemond

kontakt@elternkindbeziehung.com

 – nachfolgend „Beraterin“ genannt – 

Präambel

Die Parteien sind sich darüber einig, dass die Beratungsangebote keine medizinische Heilbehandlung oder medizinische Therapien sind, auch nicht im Sinne des Heilpraktikergesetzes.

Die Beraterin kann keine Heilversprechen oder Erfolge garantieren. Die Beratung/das Coachings ist ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess. Der Erfolg ist stets von der Umsetzung durch den Auftraggeber und weiteren, nicht immer beeinflussbaren, Faktoren abhängig.

Eine wertschätzende Grundhaltung und respektvoller Umgang miteinander sind Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Beraterin.

Bei Inanspruchnahme eines Beratungsangebotes erklärt der Auftraggeber, dass das Kind um das es geht, regelmäßig vom Kinderarzt untersucht wird. Alle U-Untersuchungen wurden und werden nach Plan durchgeführt und es liegen keine organischen Beschwerden vor. Das Kind ist gesund, befindet sich nicht in medizinischer Behandlung und ist auch nicht frisch geimpft. Jeder Krankheitsverdacht wurde ärztlich ausgeschlossen oder behandelt.

Coaching oder Beratung ersetzt keine Behandlung durch einen Arzt oder Therapeuten! Sollte es medizinische Bedenken geben, müssen diese durch einen Fachmann abgeklärt werden. Bei den Eltern/engen Bezugspersonen ist darauf zu achten, dass keine psychischen Erkrankungen vorliegen. Sollte ein Verdacht auf eine psychische Erkrankung vorliegen und/oder aktuell eine psychische Erkrankung diagnostiziert werden, sollte der Auftraggeber die Beraterin unbedingt vor dem nächsten Termin darüber informieren.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Beratungsbedingungen gelten für Verträge, deren Gegenstand die Erarbeitung und Aufbereitung von entscheidungsrelevanten Informationen (Rat und Auskünfte) jeglicher Art, durch die Beraterin an den Auftraggeber ist.

2. Vertragsgegenstand; Zielsetzung

Die Beraterin führt mit dem Auftraggeber eine Beratung/ein Coaching durch, dass unter anderem folgende Themen beinhalten kann:

  • Die Eingewöhnung in die Krippe/den Kindergarten oder andere Übergangssituationen.
  • Ganzheitliche und bedürfnisorientierte Schlafberatung in Bezug auf das Schlafverhalten des Kindes/der Kinder des Auftraggebers;
  • Partnerschaft, Mutterschaft, Umgang mit den eigenen Kindern im allgemeinen oder in besonderen Situationen, sonstige familienbezogene Themen;
  • Erziehungsfragen und Fragen, die das alltägliche Leben des Kindes betreffen, wie die Eingewöhnung des Kindes in eine außerfamiliäre Einrichtung (Krippe/Kindergarten/Hort/Schule).

Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der zwischen den Parteien geführten vorbereitenden Gespräche. Die Beraterin wird die von ihr angewandten Methoden, ihre Funktionsweisen und Zwecke sowie die Risiken und die möglichen Ergebnisse in jeder Phase der Beratung offen legen.

Zu Beginn des Prozesses werden die Ziele des Auftraggebers mit der Beraterin abgesprochen und festgehalten.

4. Ort und Zeit der Beratertätigkeit

Die Beratung findet in Form von persönlichen oder telefonischen Gesprächen oder online per Videotelefonie (s.B. Skype, Zoom, etc.) statt. 

Beratungstermine werden zwischen den Parteien individuell vorab vereinbart.

Leistungs- und Erfüllungsort ist der Wohnort der Beraterin.

5. Pflichten des Auftraggebers

Dem Auftraggeber unterliegt zu jeder Zeit die volle Verantwortung und Entscheidungsfreiheit über den Verlauf oder den Abbruch der Beratung. Für den Ablauf der Sitzungen oder sonstigen Maßnahmen bedarf es immer der Zustimmung des Auftraggebers.

Der Auftraggeber ist selbst und in vollem Maße für eine gesunde und geeignete Umgebung verantwortlich. 

6. Verschwiegenheit

Die Beraterin verpflichtet sich, über alle ihr zur Kenntnis gelangten persönlichen Angelegenheiten, auch über die Beendigung des Beratungsverhältnisses hinaus, Stillschweigen gegenüber jedermann zu bewahren.

Eine Auskunftserteilung kann nur nach vorheriger Genehmigung in Textform (z.B. E-Mail) durch den Auftraggeber erfolgen.

Gesetzliche Auskunfts- und Meldepflichten, zum Beispiel steuerlicher Natur, sind von der Verschwiegenheitsverpflichtung ausgenommen. Der Auftraggeber gestattet dem Coach die Daten der Sitzungen anonymisiert zu wissenschaftlichen Zwecken (z.B. Fachbücher) zu verwenden. 

7. Beginn und Beendigung des Beratervertrages

Der Beratervertrag beginnt mit Vereinbarung eines ersten Beratungstermins. Er ist von beiden Seiten ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist jederzeit kündbar.

Die Kündigung dieses Beratervertrages kann formlos erfolgen.

8. Dauer des Coaching, Termine

Die Beraterin bietet neben individuellen Einzelberatungen auch Beratungspakete an. Die übliche Dauer einer Beratung beträgt 60 Minuten, solange nichts abweichendes vereinbart wurde.

Termine werden nach Bedarf per E-Mail oder über das Website-Kontaktformular, vereinbart.

Der Auftraggeber hat das Recht, vereinbarte Termine bis drei Tage im Voraus abzusagen, ohne dass für diese Termine Honorarzahlungen anfallen. Termine, die nach Ablauf dieser Frist seitens des Auftraggebers abgesagt werden, werden mit 50% des Honorars in Rechnung gestellt. Bei Absage am Tag des Beratungstermins werden grundsätzlich 100% des Honorars fällig.

9. Honorar und Zahlungsmodalitäten

Angefallene Fahrtkosten der Beraterin werden mit 0,90 EUR pro Kilometer Fahrstrecke  ab der o.g. Anschrift der Beraterin berechnet.

Die Beraterin rechnet die erbrachten Leistungen zum Ende des Beratungsprozesses, spätestens jedoch nach zwei Monaten ab.

Im Rahmen der Geld-Zurück-Garantie entfällt die Zahlungsverpflichtung des Auftraggebers, wenn der Auftraggeber dies innerhalb der ersten 60 Minuten der ersten Sitzung bekannt gibt und die Sitzung abbricht. Die Garantie bezieht sich nur auf das Honorar dieser einzelnen Sitzung bzw. eines der gebuchten Beratungsangebote. Diese Garantie wird nur einmal pro Auftraggeber gewährt.

10. Haftungsbegrenzung

Die Beraterin haftet ausschließlich für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertrags- oder Pflichtverletzung beruhen.

11. Schlussbestimmungen

Alle Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Beratungsbedingungen sind nur wirksam, wenn sie schrift­lich abgeschlossen oder schriftlich wechselseitig bestätigt worden sind. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Beratungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieser Beratungsbedingungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Bestimmung, die dem Gewollten am nächsten kommt. Dies gilt auch im Falle einer unbeabsichtigten Regelungslücke.

Würzburg & Halbemond, den 10. Juni 2020